Wirkung von CBD - Aktuelle Ergebnisse wissenschaftlicher Studien seit 2017

Die jüngste medizinische Forschung zu CBD unterstreicht die zunehmende Bedeutung, die Forschern Cannabidiol als Therapeutikum beimessen. Vielversprechende Ergebnisse der aktuellsten wissenschaftlichen Studien belegen die enorme Bandbreite der Wirkung von CBD-Öl. 

CBD-Öl bei Epilepsie

Die Neurowissenschaftler G. Pesantez-Rios, L. Armijos-Acurio et al. untersuchten den Einfluss von Cannabidiol auf epileptische Erkrankungen. Weltweit leiden etwa 50 Millionen Menschen an Epilepsie, bei einem Drittel verläuft die Behandlung mit Antiepileptika ergebnislos. CBD dagegen zeigte bei Epileptikern Wirkung. Das Ergebnis der Untersuchung: Bei 40 % der untersuchten Patienten nahm die Zahl der Anfälle ab, bei 27 % verschwanden diese ganz. Alle Patienten berichteten von einem stimmungsaufhellenden Effekt des CBD, bei vielen verbesserten sich Schlaf- und Essgewohnheiten.

Link: https://www.neurologia.com/articulo/2016573/eng

CBD-Öl gegen Schmerzen

Forscher der University of São Paulo kommen zu dem Ergebnis, dass Patienten mit abnormen Schmerzempfindungen erfolgreich mit CBD behandelt werden könnten. Ihre Studie zeigte den Einfluss von Cannabidiol auf eine reduzierte Schmerzwahrnehmung.

Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5478794/

CBD-Öl zur Behandlung von Leberkrankheiten

Patienten mit Leberschäden infolge von chronischem Alkoholkonsum und Alkoholexzess könnten von einer Behandlung mit CBD-Öl profitieren. Blut mit erhöhten Leberenzymwerten zeigte nach der Behandlung mit CBD geringere Blutfettwerte. CBD-Öl ist daher möglicherweise eine wirksame therapeutische Behandlung für durch Alkohol bedingte Lebererkrankungen, die mit Entzündungen, oxidativem Stress und Fettleber einhergehen.

Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5608708/

CBD-Öl bei Schizophrenie

Die Auswertung medizinischer Literatur ergab deutliche Hinweise darauf, dass CBD kognitive Beeinträchtigungen bei Schizophrenie, der Alzheimer-Erkrankung, Fibromyalgie und Epilepsie verbessere. 

Link:  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27884751

CBD-Öl gegen Angst und Panik

Noch ist umstritten, wie Cannabidiol auf das Angstempfinden wirkt. Während einige Versuchsergebnisse so interpretiert werden, als habe CBD  keinerlei Auswirkungen auf das Angsterleben, stellen andere Studien fest, dass CBD in bestimmten Situationen angsthemmend wirkt oder die Verabreichung von CBD sogar Panikattacken reduziert. Diese Ergebnisse geben Anlass zu der Annahme, dass CBD-Öl eine wirksame und zugleich risikofreie Alternative bei der Behandlung von starken Angststörungen sein könnte, die derzeit mit abhängigkeitserzeugenden Benzodiazepinen therapiert werden. Eine andere Forschergruppe konkludiert, die nachgewiesene Wirkung von CBD auf den Hippocampus sei in der Lage, das Entstehen eines Schmerzgedächtnisses zu verhindern.

Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5569582       Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28754373

Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5425583       Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5412699


CBD-Öl als blutdrucksenkendes Mittel

Versuche an männlichen Probanden, die der Endokrinologe Khalid A. Jadoon et al. durchführten, wiesen die blutdrucksenkende Wirkung von Cannabidiol in Stresssituationen nach. 

Link: https://insight.jci.org/articles/view/93760

CBD-Öl und Gehirngesundheit

Forscher der Universidad Complutense Madrid erklären CBD zu einem geeigneten Mittel, um nach einem ischämischen Schlaganfall die Wiederherstellung der Gehirnfunktionen zu unterstützen. CBD verhindere nach einem Hirninfarkt das Absterben von Zellen, gravierende Schäden oder Entzündungen des Nervengewebes. MRT-Untersuchungen zeigten, dass eine Verabreichung von Cannabidiol langfristig zu einer Regeneration der neuronalen Funktionen führte.

Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28012949

Folge uns auf Instagram!