Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol

CBD steht für Cannabidiol und gehört zur Gruppe der Cannabinoide. Cannabidiol erzeugt keinen Rauschzustand, man wird davon also nicht „high“. Somit ist es als Einzelsubstanz nicht illegal. Auch die Studien der WHO stufen die Wirkung von CBD als unbedenklich ein. Cannabinoide sind Wirkstoffe, die hauptsächlich in den Hanfpflanzen Cannabis sativa bzw. Cannabis indica gefunden wurden. CBD ist ein Cannabinoid, welches aus weiblichen Hanfpflanzen (Nutzhanf) gewonnen wird. Die späte Entdeckung der Cannabinoide hat dazu geführt, dass die medizinische Anwendung von Cannabis im letzten Jahrhundert in Vergessenheit geraten ist. Erst mit der Entschlüsselung der Struktur von Cannabidiol und der in der Hanfpflanze enthaltenen Cannabinoide wurde Cannabis wieder für die moderne Medizin interessant.

Wie wirkt Cannabinoid im Körper?

Nicht nur die Cannabispflanze hat sie, auch der menschliche Körper stellt Cannabinoide her. Das körpereigene Cannabinoid-System ist Teil des Nervensystems und lenkt so gut wie alle Körperfunktionen wie zum Beispiel die Verdauung, das Hormonsystem, unseren Schlaf, den Knochenstoffwechsel und vieles mehr. Die Cannabinoide docken an die körpereigenen Rezeptoren CB1 und CB2 an und werden über Signale in das menschliche Gehirn weitergeleitet. Dort tragen sie zu einem positiven inneren Gleichgewicht bei. Pflanzliche Cannabinoide, wie CBD, sind den körpereigenen Endocannabinoiden sehr ähnlich. Die Wirkungsweise im menschlichen Körper beruht auf dem endogenen Cannabinoid-System. Das heißt, alle Cannabinoide die von außen zugeführt oder im Körper produziert werden, wirken auf die einzelnen Rezeptoren ein. Mit CBD können diese ganzen Rezeptoren positiv beeinflusst werden und den Körper davon abhalten, die wichtigen Cannabinoide zu schnell abzubauen. CBD kann somit dazu beitragen Symptome zu mildern.

Medizinisches Cannabis

In Österreich ist der Anbau und der Verkauf von CBD-Produkten, die kein oder weniger als 0,3 % THC enthalten, erlaubt. Daher können hochwertige CBD-Produkte, die ebenso zur Behandlung vielfältiger medizinischer Beschwerden eingesetzt werden, ganz legal verkauft werden. Die natürlichen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze wirken entzündungshemmend, schmerzstillend, beruhigend, antipsychotisch und angstlösend.

Das Allroundtalent - Die Hanfpflanze

Allgemein zählt Hanf (lat. Cannabis) zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheits-geschichte. Bereits seit über 10.000 Jahren bauen Menschen Hanf an und seit etwa 5.000 Jahren wird dieses für zahlreiche Zwecke genutzt, von der Herstellung von Kleidern bis zu medizinischen Behandlungen mit Hanf. Heute spielt es in vielen Teilen der Gesellschaft eine wichtige Rolle - vor allem in der Medizin gerät CBD immer mehr in den Fokus. Hanf als Nahrungsergänzung bietet dem Körper zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe und CBD kann bei verschiedensten Krankheiten und Symptomen helfen. Auch eine Vielzahl von Studien untermauert diese Erkenntnisse.

Die Hanfarten sind zweihäusig getrenntgeschlechtlich. Als Getrenntgeschlechtigkeit bezeichnet man in der Biologie die Trennung von Organismen in Bezug auf das Geschlecht. Für gewöhnlich wachsen also männliche und weibliche Blüten auf unterschiedlichen Pflanzen. Jedoch sind hier auch Zwitterformen möglich. In diesem Fall verfügt die Pflanze sowohl über weibliche als auch männliche Fortpflanzungsorgane. Da Cannabis Sonnenstrahlen überaus effektiv verwertet, ist die Kultivierung in vielen Regionen der Erde möglich. Obwohl mittlerweile tausende verschiedener Hanfsorten existieren, werden die folgenden zwei Hauptarten unterschieden:

Cannabis Sativa (Nutzhanf)
Cannabis Indica (Indischer Hanf)

Im Wesentlichen unterscheiden sich diese in ihrer Kultivierungsgröße: Cannabis Sativa weist von allen drei Familien den größten Wuchs auf, wohingegen Cannabis Indica von mittlerer Gestalt ist und Cannabis Ruderalis die kleinste der drei Arten darstellt. Im Gegensatz zu den anderen Familien verfügt der ruderale Hanf nur über geringe Mengen des psychoaktiven Cannabinoids Tetrahydrocannabinol (THC).

Wie wird CBD-Öl gewonnen?

CBD ist in vielen Ländern legal und wird häufig in extrahierter Form (z. B. CBD-Öl) angeboten. Der Stoff wird aus Nutzhanfsorten gewonnen, in denen er primär als Carbonsäure (CBD & CBDA) vorkommt. Zur Extraktion von CBD gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Um reines CBD zu erhalten, werden die Blüten und Blätter mittels Co2-Extraktion voneinander gelöst. Durch Erhitzen oder Enzymkatalyse spaltet sich ein Kohlenstoffdioxid-Molekül ab und CBDA wandelt sich damit in CBD um. Anschließend wird der Wirkstoff CBD in einem Trägeröl aufgelöst, das meist aus MCT- oder Hanfsamenöl besteht.

Der Begleiter durch den Tag - CBD im Alltag

Wie oben beschrieben hilft CBD dem Menschen dabei, das Endocannabinoid-System positiv zu beeinflussen. Beispielsweise unterstützt es Hormone und Botenstoffe, die Stimmung, den Schlaf, die Konzentration, die Schmerzregulation oder bei der Steuerung von Ängsten. Das breite Spektrum an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen und die vielfältigen Anwendungsbereiche im täglichen Leben machen die Hanfpflanze somit zu einem wichtigen Rohstoff seit Tausenden von Jahren. Heutzutage können die Inhaltsstoffe der Hanfpflanze wissenschaftlich erforscht werden und bemerkenswerte Erkenntnisse liefern. Hanf-Cannabinoide ähneln beispielsweise stark den körpereigenen Endocannabinoiden und unterstützen dadurch Prozesse in den höheren Organen, die wiederum der Gesundheit dienen. CBD unterstützt dabei, ausgewogen zu schlafen oder innerer Unruhe vorzubeugen. Studien haben gezeigt, dass CBD als schonende Alternative durchaus auch gegen Krämpfe, die nach dem Sport oder an heißen Tagen auftreten können, ein erfolgversprechendes Mittel sein kann. CBD ist kein spezifischer Wirkstoff gegen Krämpfe, besitzt als ganzheitlicher Wirkstoff aber seine Vorzüge, denn das Spektrum von CBD gegen Krämpfe ist breit gefächert, was die Chance auf eine Response der Erkrankten erhöht. Mit CBD kann die Gesundheit von innen heraus massiv beeinflusst werden.

CBD im Kampf mit dem Stress

Ein stressiger Alltag gehört bei vielen Menschen dazu. CBD kann als Gegenmaßnahe gegen die Alltagshektik einen positiven Beitrag leisten. Denn zunächst trägt CBD zu einem besseren Allgemeinbefinden bei. Personen mit Stress, die nicht mehr richtig entspannen können, leiden zum Beispiel oft an Schlafstörungen, innerer Unruhe oder Kreativitätsverlust. Hier kommen nun die stresslösenden, schlaffördernden und beruhigenden Eigenschaften von CBD ins Spiel, die im gesamten Tagesverlauf zu einem entspannten Allgemeinbefinden führen können.

CBD - antioxidativ und entzündungshemmend

Ein weitere möglicher Wirkmechanismus von CBD ist zum Beispiel die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. Außerdem wirkt CBD als Antioxidans gegen oxidativen Stress. Als pflanzliches Ergänzungsmittel schafft es CBD, Entzündungen entgegenzuwirken und besitzt dabei kaum bekannte Nebenwirkungen. Auch bei Sport kann beispielsweise Cannabis-Öl aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung als Regenerationsmittel dienen. CBD-Öle ermöglichen eine einfache und wirksame Dosierung und sind lange haltbar. Noch besser sind jedoch Vollspektrum-Extrakte, die CBD mit anderen Cannabinoiden verbinden, welche ebenfalls über entzündungshemmende Wirkungsweisen verfügen. Zur Anwendung wird die beabsichtigte Menge an Tropfen mit der Pipette abgemessen und unter die Zunge geträufelt, wodurch sich die Wirkung besonders schnell entfaltet. Wer hingegen eine langsamere Wirkung wünscht, schluckt den Extrakt einfach herunter.