Was ist CBD

Cannabidiol aus dem weiblichen Hanf

Hanf (lat. Cannabis) zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheitsgeschichte.

Die Hanfarten sind zweihäusig getrenntgeschlechtlich: Für gewöhlich wachsen also männliche und weibliche Blüten auf unterschiedlichen Pflanzen. Jedoch sind hier auch Zwitterformen möglich, in diesem Fall verfügt die Pflanze sowohl über weibliche als auch männliche Fortpflanzungsorgane. Da Cannabis Sonnenstrahlen überaus effektiv verwertet, ist die Kultivierung in vielen Regionen der Erde möglich.

Obwohl mittlerweile Tausende verschiedener Hanfsorten existieren, werden die folgenden zwei Hauptarten unterschieden:

Cannabis Sativa (Nutzhanf)
Cannabis Indica (Indischer Hanf)

Im Wesentlichen unterscheiden sich diese in Ihrer Kultivierungsgröße: Cannabis Sativa weist von allen drei Familien den größten Wuchs auf, wobei Cannabis Indica hingegen von mittlerer Gestalt ist und Cannabis Ruderalis damit die kleinste der drei Arten darstellt. Im Gegensatz zu den anderen Familien verfügt der ruderale Hanf nur über geringe Mengen des psychoaktiven Cannabinoids Tetrahydrocannabinol (THC).


CBD-Öl

CBD ist in vielen Ländern legal und wird häufig in extrahierter Form (z. B. CBD-Öl) als angeboten.
Der Stoff wird aus Nutzhanfsorten gewonnen, in denen er primär als Carbonsäure (CBD & CBDA) vorkommt. Durch Erhitzen oder Enzymkatalyse spaltet sich ein Kohlenstoffdioxid-Molekül ab und CBDA wandelt sich damit in CBD um. Anschließend wird der Wirkstoff CBD in einem Trägeröl aufgelöst, das meist aus MCT- oder Hanfsamenöl besteht.