Interview.
Tanja Eibl.

Tradition. Engagement. Liebe zum Detail.

Das Familienunternehmen „Eibl“ aus Salzburg, mit der sympathischen Inhaberin Tanja Eibl, hat sich von einem kleinen Feinkostgeschäft zum ersten Concept-Mode-Store in Salzburg entwickelt. Tanja führt die Boutique gemeinsam mit ihrem Mann Markus nun in zweiter Generation und ihr Credo dabei ist immer: „Weniger ist mehr. Qualität und Transparenz stehen definitiv vor allem anderen.“ Die gelernte Floristin hatte seit jeher eine kreative Vision für ihren Store am Kajetanerplatz, sprüht vor neuen Ideen und hat keine Angst davor, etwas Neues zu wagen. Wieso sie den Schritt zum eigenen Mode-Label gewagt hat und es so wichtig ist, seinem Weg treu zu bleiben und auf sein Bauchgefühl zu vertrauen, erzählt sie uns im Interview. Besonders als kreativer Geist hat Tanja ihren ganz eigenen Weg, sich zu entspannen. Im „Guide-to-realx“ verrät sie uns, was für sie wichtig ist, um ihre Balance wieder zu finden.

Wer ist Tanja Eibl und was macht sie?

Ich bin verheiratet, habe einen Sohn und einen Hund und gemeinsam mit meinem Mann führe ich nun seit 20 Jahren den Familienbetrieb am Kajetanerplatz, im schönen Kaiviertel. Ich bin besonders stolz darauf, schon seit Beginn an auf unser Bauchgefühl gehört zu haben. Mein Mann Markus und ich haben immer versucht, einen Schritt weiter zu denken und nicht die hundertste gleiche Tasche zu verkaufen, die schon in unzähligen anderen Läden in Salzburg zu finden ist. Schon als es das Wort „Concept-Store“ noch gar nicht gegeben hat, haben wir bereits Möbel aus Marokko importiert und bei uns im Laden verkauft. Natürlich besteht bei Neuem und Unbekanntem immer die Gefahr, dass es nicht angenommen wird – mehrfach war das auch so. Oft wollten wir besonders innovative oder ausgefallene Produkte nach Salzburg holen, hier wurden wir dann prompt eines Besseren belehrt. Ich hab gelernt, dass ich nicht jeden Kunden bedienen kann. Ein langer Prozess, aber man muss sich für eine klare Linie entscheiden. Das zeichnet uns aus, denn unsere Kunden kaufen sich bei uns keine Marken sondern einen „Look“. Das macht mich glücklich, denn wir verkaufen nur das, wo ich und unser Team zu 100% dahinter stehen. Egal was es ist, es muss ehrlich und nachvollziehbar sein.

„In der Modebranche muss ein Umdenken stattfinden. Wir wirken dem Modezyklus bewusst entgegen!“

Wer oder was inspiriert dich?

Meine Inspiration hole ich mir hauptsächlich durch Reisen. Schon immer. Andere Kulturen, Menschen, Gerüche, Landschaften, Farben - das alles finde ich toll und damit entflammen oft wieder neue Ideen. Eine Person, die mich irrsinnig inspiriert, ist Lena Hoschek. Eine unfassbar coole Frau, die ihr Ding durchzieht. Solche Menschen liebe ich!

Du hast erwähnt, dass du ein Mensch bist, der immer etwas Neues Umsetzten möchte. Hast du vielleicht auch ein Ziel, das du schon lange im Kopf hast, aber noch nicht umgesetzt hast oder noch gerne umsetzten würdest?

Ja, das gibt es und durch Corona hatten wir jetzt die nötige Zeit, um es anzugehen. Seit März 2020 haben wir unsere eigene Brand – „Amalia“. Selbst zu produzieren war ein lang gehegter Wunsch. Letztes Jahr sind wir in Norditalien und in der Steiermark auf Produzenten gestoßen, die uns Stoffe und Schnitte genau nach unseren Wünschen, Ideen und Anforderungen anfertigen können. Unter unserer Marke „Amalia“ produzieren wir Kleider und Röcke, die besonders feminin sind und jeder Figur schmeicheln. Mein größtes Anliegen bei der Kollektion war es, dass es keine Kleider und Röcke sind, die im nächsten Jahr wieder aus der Kollektion verschwunden sind. Das gute Feedback unserer Kundinnen freut uns natürlich sehr und bekräftigt unsere Entscheidung. Das ist total schön, denn die Marke steht für gute Qualität, Exklusivität und faire Produktion. Wir wollen mit der Brand dem Modezyklus bewusst entgegenwirken und die Kleider nicht nach drei Monaten wieder abverkaufen. Wir müssen vor unseren Kundinnen Haltung bewahren. Indem wir die Kleider nicht einen Monat lang um 300 € verkaufen und im darauf folgenden dann mit 40 % Rabatt in den Abverkauf geben, bleiben wir unserer Philosophie treu und unsere Kunden wissen, was sie bei uns erwartet. Hier muss in der Modebranche ein Umdenken stattfinden. Der Konsument weiß schon gar nicht mehr, wann eigentlich kein Sale ist.

„CBD hilft mir, einer Unruhe schon im Vorhinein aus dem Weg zu gehen.“

Liebe Tanja, du wirkst sehr ausgeglichen und entspannt. Erzähl uns bitte, in welchen Situationen du zu CBD-Öl greifst und was dein „Guide-to-Relax“ ist.

Ich nehme CBD-Öl jeden Morgen und das nun schon seit über sechs Monaten. CBD hilft mir, einer Unruhe schon im Vorhinein aus dem Weg zu gehen. Denn als kreativer Mensch verspüre ich im Grunde immer eine gewisse Ruhelosigkeit. Meine Mama sagt immer zu mir: „Du kannst nie aufhören. Jetzt gibst a‘moi a Ruah.“ – damit hat sie vollkommen recht. Ich bin immer am Überlegen, welches Projekt das nächste sein wird, auch wenn das aktuelle Projekt noch gar nicht abgeschlossen ist. Das fördert zweifellos meine innere Rastlosigkeit und darum nehme ich CBD. Das holt mich wieder runter und gibt mir Balance. Generell denke ich, dass man besonders im Umgang mit anderen auch viel entspannter sein sollte und da hilft, davon bin ich überzeugt, CBD ebenfalls sehr gut.

Tanja Eibls Laden: Eibl. Kajetanerplatz

Zum Atrikel: CBD und Yoga bewegt zur inneren Ruhe.

Fotos: Helena Kalleitner

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