Wissenswertes

Was ist Hanf?

Hanf (lat. Cannabis) zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheitsgeschichte.
Die starken Fasern der Pflanzenstängel eignen sich zur Fertigung von Textilien, Seilen oder Papier.
Die Hanfsamen beinhalten hochwertige Öle, die zu natürlichenaromen oder auch zur Herstellung von Seife und Farbe verwendet werden können.

Die Hanfarten sind zweihäusig getrenntgeschlechtlich: Für gewöhlich wachsen also männliche und weibliche Blüten auf unterschiedlichen Pflanzen.
Jedoch sind hier auch Zwitterformen möglich, in diesem Fall verfügt die Pflanze sowohl über weibliche als auch männliche Fortpflanzungsorgane.

Da Cannabis Sonnenstrahlen überaus effektiv verwertet, ist die Kultivierung in vielen Regionen der Erde möglich.
Obwohl mittlerweile Tausende verschiedener Hanfsorten existieren, werden die folgenden drei Hauptarten unterschieden:
Cannabis Sativa (Nutzhanf)
Cannabis Indica (Indischer Hanf)

Im Wesentlichen unterscheiden sich diese in Ihrer Kultivierungsgröße: Cannabis Sativa weist von allen drei Familien den größten Wuchs auf,
wobei Cannabis Indica hingegen von mittlerer Gestalt ist und Cannabis Ruderalis damit die kleinste der drei Arten darstellt.
Im Gegensatz zu den anderen Familien verfügt der ruderale Hanf nur über geringe Mengen des psychoaktiven Cannabinoids Tetrahydrocannabinol (THC).


  

CBD als Heilmittel

Ein weiteres Cannabinoid, welches in Hanf enthalten ist, nennt sich CBD. Die Abkürzung steht für Cannabidiol, das im Gegensatz zu THC keine psychoaktive Wirkung aufweist.

Obwohl CBD nicht als Arzneimittel anerkannt ist, werden ihm zahlreiche positive Auswirkungen auf Körper und Geist beigemessen. So wird der Wirkstoff als schmerzstillend und entzündungshemmend empfunden und kann Beschwerden bei Epilepsien, Depressionen sowie Angst- und Schlafstörungen lindern.
Mitunter wird CBD sogar ein positiver Einfluss im Kampf gegen Krebszellen zugeschrieben. 

   


 

CBD-Öl

CBD ist in vielen Ländern legal und wird häufig in extrahierter Form (z. B. CBD-Öl) als angeboten.
Der Stoff wird aus Nutzhanfsorten gewonnen, in denen er primär als Carbonsäure (CBDA) vorkommt.
Durch Erhitzen oder Enzymkatalyse spaltet sich ein Kohlenstoffdioxid-Molekül ab und CBDA wandelt sich damit in CBD um.
Anschließend wird der Wirkstoff CBD in einem Trägeröl aufgelöst, das meist aus Oliven- oder Hanfsamenöl besteht.

CBD-Öl kann auf oralem Wege eingenommen oder mittels eines Vaporizers verdampft und inhaliert werden.
Die Dosierung richtet sich einerseits nach den vorliegenden Beschwerden und der Konzentration, welcher das CBD-Öl entspricht.


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