Cannabidiol (CBD)

Cannabidiol (CBD) ist einer der über 100 natürlichen Wirkstoffe (Cannabinoide) der Hanfpflanze und im Gegensatz zu THC nicht berauschend. Es wird überwiegend aus Nutzhanf (Cannabis sativa L.) mit sehr niedrigem THC-Gehalt gewonnen und ist der Wirkstoff, der den meisten Hanfprodukten wie Ölen, Kapseln oder Kosmetik ihren Namen gibt.

Chemisch gehört CBD zur Gruppe der Cannabinoide und wurde erstmals 1940 isoliert, seine Struktur 1963 von Raphael Mechoulam aufgeklärt. Für dich als Käufer ist die wichtigste Eigenschaft: CBD bindet nur schwach an die klassischen Cannabinoid-Rezeptoren und löst deshalb keinen Rausch aus. Genau das unterscheidet Hanf-CBD-Produkte grundlegend von THC-haltigem Cannabis.

CBD ist der Ausgangspunkt für die drei großen Produktkategorien: Vollspektrum, Breitspektrum und CBD-Isolat. Der Unterschied liegt darin, ob neben CBD noch weitere Pflanzenstoffe enthalten sind.

Konkretes Beispiel: Ein "10 %-CBD-Öl" in einer 10-ml-Flasche enthält rund 1.000 mg CBD — also 10 % von 10.000 mg Gesamtinhalt. Pro Tropfen sind das etwa 3–4 mg CBD.

Häufiger Irrtum: Viele setzen CBD mit "legalem Gras zum High-Werden" gleich. Das ist falsch — CBD ist psychoaktiv im weiteren Sinne (es kann auf das Nervensystem einwirken), aber nicht berauschend. Wer den Rausch sucht, sucht THC, nicht CBD.

Die tatsächlich enthaltene CBD-Menge und der THC-Gehalt lassen sich nur über ein unabhängiges Analysezertifikat (COA) verlässlich prüfen. Wie viel CBD für dich sinnvoll ist, hängt von Körpergewicht und Produktkonzentration ab — eine strukturierte Herangehensweise findest du in unserem Dosierungs-Guide.

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