Glossar

THC (Tetrahydrocannabinol)

Reihe von Laborpipetten in einem Edelstahlständer auf einer weißen Laborbank im Studiolicht.

THC (Tetrahydrocannabinol) ist das berauschende Cannabinoid der Hanfpflanze und der Stoff, der die psychoaktive Rausch-Wirkung von Cannabis verursacht. In legalen Hanfprodukten aus Nutzhanf ist der THC-Gehalt gesetzlich streng begrenzt.

THC bindet stark an den CB1-Rezeptor im zentralen Nervensystem — daher der Rausch. Genau hier liegt der Unterschied zu Cannabidiol (CBD), das kaum an diesen Rezeptor andockt. Für Hanfprodukte gilt in Deutschland und der EU eine THC-Obergrenze; Nutzhanf-Sorten dürfen im Anbau maximal 0,3 % THC enthalten (EU-Richtwert seit 2023), Fertigprodukte müssen sich innerhalb der gültigen Grenzwerte bewegen.

Konkretes Beispiel: Ein seriöses Vollspektrum-Öl weist im Analysezertifikat (COA) oft einen THC-Wert von "< 0,2 %" oder "nicht nachweisbar" aus. Bei einem 10-ml-Öl sind 0,2 % rechnerisch maximal rund 20 mg THC auf die gesamte Flasche verteilt — eine sehr geringe Menge pro Tropfen.

Häufiger Irrtum: "Vollspektrum enthält THC, also macht es high." Das stimmt nicht: Die in legalen Produkten enthaltenen Spuren liegen weit unter der Schwelle einer Rauschwirkung. Sie können jedoch zum sogenannten Entourage-Effekt beitragen, dem Zusammenspiel der Pflanzenstoffe.

Wichtig für Vieltester und Berufskraftfahrer: Auch geringste THC-Spuren können theoretisch in sensiblen Drogentests auftauchen. Wer das vollständig ausschließen will, greift zu Breitspektrum oder CBD-Isolat. Neutrale Übersichten zur Studienlage finden Sie in unserer Studien-Übersicht.

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Michael Hut, Inhaber von VITALHemp, Porträt

Michael Hut, Inhaber von VITALHemp

Michael Hut ist Inhaber von VITALHemp und verantwortet die Inhalte auf vitalhemp.de. Die Marke besteht seit 2018, mit Sitz in Krems an der Donau.

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