Hanfsamenöl ist ein aus den Samen der Hanfpflanze kaltgepresstes Speiseöl, das im Gegensatz zu CBD-Extrakten praktisch keine Cannabinoide enthält. Es wird in der Küche wie auch als reines Trägeröl in manchen CBD-Produkten eingesetzt.
Der entscheidende Unterschied zu einem CBD-Öl: Hanfsamen selbst enthalten so gut wie kein Cannabidiol (CBD) — die Cannabinoide bilden sich vor allem in den Blüten und Blättern der Pflanze, nicht im Samen. Reines Hanfsamenöl liefert dafür ein günstiges Fettsäureprofil (Omega-3 und Omega-6) und einen nussigen Eigengeschmack.
Als Trägeröl wird Hanfsamenöl mit CBD-Extrakt angereichert eingesetzt — dann enthält das fertige Produkt sehr wohl CBD, aber eben durch Zusatz, nicht von Natur aus aus dem Samen.
Reines Hanfsamenöl vs. CBD-Öl:
| Merkmal | Reines Hanfsamenöl | CBD-Öl (mit Extrakt) |
|---|---|---|
| CBD-Gehalt | praktisch 0 | angegebener Prozentwert |
| Verwendung | Speiseöl, Kosmetik | Nahrungsergänzung/Extraktprodukt |
| Gewinnung | Kaltpressung der Samen | Extraktion aus Blüten/Blättern + Trägeröl |
Konkretes Beispiel: Ein Etikett mit "Hanföl" allein sagt noch nichts über CBD-Gehalt aus — nur ein Produkt, das explizit mit CBD-Extrakt versetzt und im Analysezertifikat (COA) mit einem CBD-Wert ausgewiesen ist, liefert tatsächlich CBD.
Häufiger Irrtum: "Hanföl und CBD-Öl sind dasselbe Produkt." Ein häufiges Missverständnis im Handel: Reines Hanfsamenöl (oft in Drogerien oder Supermärkten) enthält kein nennenswertes CBD, während ein CBD-Öl gezielt mit Extrakt angereichert ist. Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf den ausgewiesenen CBD-Gehalt statt nur auf die Bezeichnung "Hanföl".