Glossar

Cannabinoide

Aufgeschlagenes Herbarium mit gepresstem Hanfblatt und Wildblumen, daneben Lupe und Pinzette.

Cannabinoide sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die vor allem in der Hanfpflanze vorkommen und mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagieren können — bislang wurden über 100 verschiedene Cannabinoide in Hanf identifiziert. Sie unterscheiden sich stark in Wirkstärke, Vorkommen und Rechtsstatus.

Die bekanntesten Cannabinoide sind CBD und THC, daneben gibt es zahlreiche Nebencannabinoide wie CBG und CBN. Die meisten Cannabinoide liegen in der frischen Pflanze zunächst als Säure vor (z. B. CBDA, THCA) und werden erst durch Decarboxylierung in ihre aktive Form überführt.

Grobe Einordnung wichtiger Cannabinoide:

Cannabinoid Berauschend Vorkommen
CBD Nein hoch (Nutzhanf)
THC Ja gesetzlich begrenzt
CBG Nein gering
CBN sehr schwach Alterungsprodukt

Konkretes Beispiel: Ein umfassendes COA weist häufig ein "Cannabinoid-Panel" mit fünf bis zehn einzelnen Werten aus — nicht nur CBD und THC, sondern auch kleinere Cannabinoide, sofern das Labor sie separat misst.

Häufiger Irrtum: "Cannabinoide sind grundsätzlich mit Rauschwirkung verbunden." Nur ein Teil der über 100 bekannten Cannabinoide wirkt überhaupt psychoaktiv im Sinne einer Rauschwirkung; die meisten, darunter CBD, tun das nicht. Welche Cannabinoide in einem konkreten Produkt enthalten sind, lässt sich ausschließlich über das Laborzertifikat verlässlich prüfen — nicht über die Extrakt-Bezeichnung allein (Vollspektrum, Breitspektrum, Isolat).

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Michael Hut, Inhaber von VITALHemp, Porträt

Michael Hut, Inhaber von VITALHemp

Michael Hut ist Inhaber von VITALHemp und verantwortet die Inhalte auf vitalhemp.de. Die Marke besteht seit 2018, mit Sitz in Krems an der Donau.

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