Ratgeber
CBD Wirkung: Wie wirkt Cannabidiol im Körper?
CBD setzt im Körper am Endocannabinoid-System und an weiteren Andockstellen an, ohne einen Rausch auszulösen. Wie viel davon im Blut ankommt, hängt vom Einnahmeweg und von der Mahlzeit ab. VITALHemp erklärt hier, wie CBD aufgenommen wird, was Studien dazu zeigen und wo die Forschung Lücken hat.
Das Wichtigste in Kürze
- Cannabidiol (CBD) hat mehrere Andockstellen: das Endocannabinoid-System, den Serotonin-Rezeptor 5-HT1A, den Reiz-Rezeptor TRPV1 und den Rezeptor GPR55.
- Anders als THC bindet CBD kaum am CB1-Rezeptor im Gehirn und löst keinen Rausch aus.
- Richtwerte für die Aufnahme: unter der Zunge etwa 15 bis 60 Minuten, geschluckt oder als Kapsel etwa 30 bis 90 Minuten.
- Zu einer Mahlzeit mit etwas Fett nimmt der Körper mehr CBD auf als nüchtern.
- Der Forschungsstand ist je Anwendungsfeld sehr verschieden. Am besten untersucht ist ein verschreibungspflichtiges CBD-Arzneimittel bei seltenen Epilepsieformen.
- Frei verkäufliches CBD-Öl ist kein Arzneimittel.
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CBD-Öl 15 % ansehenWie wirkt CBD im Körper?
Ihr Körper hat ein eigenes Botenstoff-Netz: das Endocannabinoid-System, kurz ECS. Es besteht aus drei Teilen. Das sind Rezeptoren an den Zellen, körpereigene Botenstoffe wie Anandamid und Enzyme, die diese Botenstoffe auf- und abbauen. Das ECS ist an Schlaf, Appetit, Stimmung und Stressreaktion beteiligt. Für den Schlaf beschreibt ein Review, dass es über CB1-Rezeptoren den Tiefschlaf mitsteuert (Kesner & Lovinger, 2020).
Die Hanfpflanze bildet mehr als hundert Cannabinoide (André et al., 2016). Sie ähneln den körpereigenen Botenstoffen chemisch. CBD ist neben THC das bekannteste. Es dockt aber nicht an einer einzigen Stelle an. An den beiden klassischen Cannabinoid-Rezeptoren bindet es nur schwach und nutzt zusätzlich andere Wege (García-Gutiérrez et al., 2020; Melas et al., 2021).
| Andockstelle | Wo sie sitzt | Was Reviews beschreiben |
|---|---|---|
| CB1-Rezeptor | vor allem Gehirn und Nervensystem | THC bindet hier stark. CBD bindet nur schwach und löst keinen Rausch aus. |
| CB2-Rezeptor | vor allem Immunzellen, Haut, Knochen, Darm | Auch hier bindet CBD nur schwach. |
| 5-HT1A (Serotonin-Rezeptor) | Nervensystem | CBD beeinflusst diesen Rezeptor. Er spielt bei der Stimmungsregulation eine Rolle. |
| TRPV1 | Nervenzellen, Sensor für Hitze und Reize | CBD aktiviert diesen Rezeptor. |
| GPR55 | Gehirn und weitere Gewebe | CBD wirkt über diesen Signalweg. |
| Adenosin-Rezeptoren, PPAR-γ | Immunzellen und weitere Gewebe | Als weitere Angriffspunkte beschrieben, überwiegend aus Labor- und Tierversuchen. |
Quellen: García-Gutiérrez et al. 2020, Melas et al. 2021, Rojas-Valverde & Fallas-Campos 2023. Alle drei sind Übersichtsarbeiten.
Reviews beschreiben für CBD außerdem antioxidative Eigenschaften. Auch sie stammen vor allem aus Laborversuchen (Rojas-Valverde & Fallas-Campos, 2023). Dass CBD an so vielen Stellen ansetzt, ist ein Grund dafür, dass die Forschung es in ganz verschiedenen Bereichen untersucht.
Was unterscheidet CBD von THC im Körper?
THC dockt stark am CB1-Rezeptor im Gehirn an. Daher kommt der Rausch. CBD tut das kaum und ist nicht psychoaktiv im Sinn eines Rauschs. Für Produkte aus Nutzhanf gilt in Deutschland ein THC-Grenzwert von 0,3 % (mehr dazu im Glossar zum EU-Grenzwert für THC). Die Grundlagen zu CBD fasst der Ratgeber Was ist CBD? zusammen.
Wie nimmt der Körper CBD auf? Bioverfügbarkeit nach Einnahmeweg
Bioverfügbarkeit heißt: Wie viel von dem, was Sie einnehmen, kommt im Blut an? Bei CBD hängt das stark vom Weg ab. CBD ist fettlöslich. Unter der Zunge geht es über die Mundschleimhaut ins Blut. Geschluckt läuft es durch Magen, Darm und Leber, bevor es im Blut ankommt.
| Einnahmeweg | Weg im Körper | Eintritt (Richtwert) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Öl unter der Zunge | Mundschleimhaut, dann Blut | ca. 15–60 Minuten | 60 bis 90 Sekunden im Mund halten, dann schlucken |
| Öl geschluckt | Magen, Darm, Leber | ca. 30–90 Minuten | Aufnahme steigt zu einer fetthaltigen Mahlzeit |
| Kapseln | wie geschlucktes Öl, die Hülle löst sich zuerst | ca. 30–90 Minuten | fest dosiert, geschmacksneutral |
| Tee und Lebensmittel | Verdauung | variabel, eher langsamer | CBD löst sich kaum in Wasser, der Gehalt schwankt |
| Inhalation | Lunge | ca. 1–2 Minuten | nur zur Einordnung, VITALHemp führt keine Liquids |

Zwei Studien zeigen, worauf es bei der Aufnahme ankommt. Eine Phase-I-Studie an gesunden Freiwilligen verglich CBD als Öllösung mit einer sublingualen Formulierung und fand ein vergleichbares Aufnahmeprofil (Hosseini et al., 2021). Ein systematisches Review von 44 klinischen Datensätzen kommt zu dem Ergebnis, dass die orale Aufnahme mit einer fetthaltigen Mahlzeit deutlich steigt und gleichmäßiger ausfällt (Silmore et al., 2021). Das Trägeröl bringt selbst Fett mit. Wie sich Öl und Kapseln im Alltag unterscheiden, steht im Vergleich CBD-Kapseln oder CBD-Öl. Das Stichwort sublingual erklärt das Glossar.
Wie schnell wirkt CBD und wie lange bleibt es im Körper?
Zwischen Einnahme und Aufnahme liegen je nach Weg etwa 15 bis 90 Minuten, die Tabelle oben zeigt die Richtwerte. Die spürbare Phase wird meist mit etwa 2 bis 8 Stunden angegeben. Eine feste Zahl gibt es nicht, weil Körpergewicht, Stoffwechsel, Menge und Mahlzeit mitspielen. Tabellen, Einflussfaktoren und Alltagsbeispiele finden Sie im Artikel zur Wirkungsdauer von CBD.
Die Halbwertszeit ist die Zeit, in der der Körper die Hälfte eines Stoffes abgebaut hat. Sie ist länger als die spürbare Phase. Bei regelmäßiger Einnahme verteilt sich CBD außerdem anders als nach einer einzelnen Gabe. Den genauen Wert und seine Einflussgrößen erklärt das Glossar.
Ein Kunde beschreibt den Beginn so:
„Gut verträglich, Wirkung nach einer Woche leicht spürbar“
— Wolfgang W. · verifizierte Bestellung
Warum merken manche CBD stärker als andere?
Mehrere Dinge spielen zusammen: die Menge, der Einnahmeweg, die Mahlzeit, die Zusammensetzung des Produkts, die Dauer der Einnahme und der eigene Stoffwechsel. Bei der Menge gilt nicht automatisch „mehr ist mehr“. In einem Redetest mit 57 Teilnehmern zeigte nur die mittlere Dosis von 300 mg einen signifikanten Effekt, 150 mg und 600 mg nicht (Linares et al., 2019). In klinischen Studien reichen die Dosen von unter 1 bis 50 mg je Kilogramm Körpergewicht und Tag (Larsen & Shahinas, 2020). Dosen aus verschiedenen Studien lassen sich deshalb nicht einfach vergleichen.
Die gängige Regel lautet: klein anfangen, einige Tage beobachten, langsam steigern. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der Dosierungs-Guide für Einsteiger.
Was ist der Entourage-Effekt?
Der Entourage-Effekt ist die Hypothese, dass Cannabinoide, Terpene und Flavonoide der Hanfpflanze zusammen anders wirken könnten als ein isolierter Einzelstoff. Ein Review postuliert ein solches Zusammenspiel auf der Basis präklinischer Forschung (Ferber et al., 2020). Ein kritisches Scoping-Review hält dagegen fest, dass sich der Effekt durch bekannte pharmakologische Mechanismen erklären lässt und die klinische Evidenz bisher überwiegend auf Berichten Einzelner beruht (Christensen et al., 2023). Ein umfassendes Review sieht Terpene als mögliche Einflussfaktoren und verlangt weitere klinische Studien (André et al., 2024).
Eine quasi-experimentelle Studie mit 374 Teilnehmern ließ Breitspektrum-Öl und Isolat bewerten. Das Breitspektrum-Öl schnitt in der Selbsteinschätzung zur Stressbewältigung besser ab. Es war kein RCT, die Angaben waren selbstberichtet (Faraj et al., 2023). Mehr zur Studienlage steht im Artikel Der Entourage-Effekt bei CBD-Öl, die drei Extraktarten vergleicht Vollspektrum, Breitspektrum und Isolat.
Wofür wird CBD erforscht? Forschungsstand je Anwendungsfeld
Die Tabelle zeigt, welche Felder untersucht wurden, welche Studienart dahintersteht und wie belastbar das Ergebnis ist. Sie beschreibt Forschung und ist keine Anwendungsempfehlung.
| Feld | Studie (PMID) | Studienart | Evidenzgrad | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| Seltene Epilepsieformen (Arzneimittel) | Devinsky 2017 (28538134), Thiele 2018 (29395273), Devinsky 2018 (29768152) | drei doppelblinde, placebokontrollierte Studien | hoch, für das Arzneimittel | Weniger Anfälle als unter Placebo, zusätzlich zur üblichen Therapie. Nebenwirkungen traten häufiger auf. |
| Angst und Anspannung | Han 2024 (38924898), de Faria Coelho 2024 (39598172), Gournay 2023 (37552290) | Meta-Analyse (8 Studien, n = 316), Review von 11 RCTs, RCT | mittel, laut Autoren vorläufig | Meta-Analyse: deutlicher Effekt auf Angstsymptome (Hedges’ g = −0,92). Dosen und Designs sind sehr verschieden. Gournay: 300 mg senkten körperliche Angstzeichen moderat, das Grübeln blieb gleich. |
| Schlaf | Narayan 2024 (38174873), Shannon 2019 (30624194) | Pilot-RCT (n = 30), Fallserie ohne Kontrollgruppe (n = 72) | gering | Pilot-RCT: bessere Schlafeffizienz nach 2 Wochen, bei den meisten Hauptmaßen kein signifikanter Unterschied. Fallserie: 66,7 % berichteten nach einem Monat von besserer Schlafqualität. |
| Chronische Schmerzen | Mohammed 2024 (37953193) | systematisches Review, 15 Studien | gering, uneinheitlich | Schmerzreduktion von 42 bis 66 % in den ausgewerteten Studien, mit CBD allein oder zusammen mit THC. Die Autoren verlangen größere, einheitliche Studien. |
| Verdauung (Reizdarm) | van Orten-Luiten 2022 (33998882) | RCT, Crossover (n = 32) | gering, Nullergebnis | Kein signifikanter Unterschied zu Placebo bei den Schmerzwerten auf Gruppenebene. |
| Sport und Erholung | Rojas-Valverde 2023 (37808192), Stone 2023 (37114193) | Review, Pilot-RCT (n = 4) | sehr gering | Das Review beschreibt mögliche Mechanismen, klinische Belege fehlen weitgehend. Der Pilotversuch zeigte einen nicht signifikanten Trend bei einem Entzündungsmarker. |
| Immunsystem | Martini 2023 (36834537) | Review, überwiegend präklinisch | sehr gering | In Zellversuchen hemmte CBD die Bildung von Botenstoffen des Immunsystems. Humandaten sind begrenzt. |
| Haut | Baswan 2020 (33335413) | Review | sehr gering | Die Haut besitzt ein eigenes Endocannabinoid-System. Eine klinische Wirksamkeit ist laut den Autoren nicht abschließend belegt. |
Evidenzgrad: eigene Einordnung nach Studienart. Hoch = placebokontrollierte Studien mit eindeutigem Ergebnis. Mittel = Meta-Analyse oder mehrere kleine Studien. Gering = einzelne Pilotstudien oder Fallserien. Sehr gering = überwiegend Labor- und Tierdaten.
Zu einzelnen Feldern gibt es eigene Ratgeber: Schlaf, Stress und Anspannung, Schmerzforschung, Sport und Regeneration, Haut, Verdauung und Immunsystem. Weitere Studien sammelt die Studien-Übersicht.
Wo die Forschung an ihre Grenzen stößt
- Kleine Studien. Viele Untersuchungen haben nur 4 bis gut 30 Teilnehmer. Sie liefern Hinweise, aber keine Gewissheit.
- Unterschiedliche Mengen. Die Dosen reichen von unter 1 bis 50 mg je Kilogramm und Tag (Larsen & Shahinas, 2020). Ergebnisse lassen sich kaum vergleichen.
- Unterschiedliche Präparate. Reinsubstanz, Vollspektrum-Extrakt und Kaugummi sind in den Studien nicht dasselbe Produkt.
- Selbstauskunft. Fallserien und Umfragen ohne Kontrollgruppe können Erwartungen nicht von echten Effekten trennen.
- Nullergebnisse. Es gibt sie, zum Beispiel beim Reizdarm. Sie gehören zum Bild dazu.
Beim Lesen einer Studie helfen drei Fragen. Wer wurde untersucht? Welche Menge und welche Form kamen zum Einsatz? Gab es eine Placebogruppe? Wenn eine Antwort fehlt, ist das Ergebnis mit Vorsicht zu lesen.
Gibt es CBD als Arzneimittel? Das Beispiel Epidyolex
Ja. Epidyolex ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit Cannabidiol als Reinsubstanz. Es ist in der EU für bestimmte seltene Epilepsieformen zugelassen und wird zusätzlich zu anderen Medikamenten gegeben. Grundlage der Zulassung waren placebokontrollierte Studien. In der Studie mit 120 Kindern und jungen Erwachsenen mit Dravet-Syndrom sank die Zahl der Anfälle pro Monat im Median von 12,4 auf 5,9, unter Placebo von 14,9 auf 14,1 (Devinsky et al., 2017). Bei Lennox-Gastaut-Syndrom sank die Zahl der Sturzanfälle im Median um 43,9 % gegenüber 21,8 % unter Placebo (Thiele et al., 2018).
Die Dosis in diesen Studien lag bei 20 mg je Kilogramm Körpergewicht und Tag. Bei 70 Kilogramm sind das 1.400 mg am Tag. Das ist ein Vielfaches der Mengen in frei verkäuflichen CBD-Produkten. Nebenwirkungen wie Durchfall und erhöhte Leberwerte traten unter dem Arzneimittel häufiger auf als unter Placebo. Die Ergebnisse gelten für dieses Arzneimittel mit ärztlicher Überwachung und lassen sich nicht auf CBD-Öle aus dem Handel übertragen. Wer Epilepsie hat, bespricht jede Änderung mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt. Hintergründe stehen im Artikel CBD und Epilepsie.
Welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen gibt es?
Ein Übersichtsartikel zu klinischen Daten beschreibt CBD insgesamt als gut verträglich und nennt Müdigkeit, Durchfall und Veränderungen bei Appetit oder Gewicht als häufigste Nebenwirkungen (Iffland & Grotenhermen, 2017). Ein Review von 25 Studien mit 927 Teilnehmern kommt für einen breiten Dosisbereich zu einem ähnlichen Bild (Larsen & Shahinas, 2020). CBD kann den Abbau mancher Medikamente beeinflussen. Wer regelmäßig Medikamente nimmt, schwanger ist oder stillt, klärt CBD vorher mit Ärztin oder Arzt. Für Menschen unter 18 sind unsere Öle nicht gedacht. Alles Weitere steht im Ratgeber CBD-Nebenwirkungen und Wechselwirkungen und im Glossar zu Medikamenten und CBD.
Hanföl, Hanfsamenöl und CBD-Öl: Wo steckt das CBD?
Wer „Hanföl Wirkung“ oder „Hanftropfen Wirkung“ sucht, landet oft bei CBD. Beides ist nicht dasselbe. Hanfsamenöl wird aus den Samen gepresst und enthält höchstens Spuren von Cannabinoiden. Das CBD in einem CBD-Öl stammt aus einem Extrakt der Hanfpflanze und wird in ein Trägeröl gegeben. Bei VITALHemp ist das Bio-Hanföl kaltgepresst, die Alternative ist Bio-MCT-Öl. Den ganzen Vergleich liefert der Artikel Hanföl oder CBD-Öl.
Was passt zu wem?

- Sie probieren CBD zum ersten Mal: Das CBD-Öl 5 % hat rund 2,5 mg CBD je Tropfen, die Menge lässt sich tropfenweise steigern. Alle Stärken im Überblick zeigt die Kollektion CBD-Öle.
- Sie kennen CBD schon: Dann passen 10 % mit rund 5 mg oder 15 % mit rund 7,5 mg je Tropfen. Die Wahl der Stärke erklärt der Ratgeber CBD-Öl 5 % oder 10 %.
- Sie mögen keine Tropfen: Die CBD-Kapseln enthalten 30 mg CBD je Kapsel, fest dosiert und ohne Ölgeschmack.
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Häufige Fragen zur Wirkung von CBD
Wie wirkt CBD im Körper?
CBD setzt am Endocannabinoid-System an, bindet dort aber nur schwach an die CB1- und CB2-Rezeptoren. Zusätzlich beeinflusst es weitere Signalwege, darunter den Serotonin-Rezeptor 5-HT1A und den Rezeptor TRPV1 (García-Gutiérrez et al., 2020; Melas et al., 2021). Dieses breite Muster erklärt, warum die Forschung CBD in vielen Bereichen untersucht.
Wie schnell wirkt CBD?
Das hängt vom Einnahmeweg ab. Unter der Zunge wird CBD nach etwa 15 bis 60 Minuten aufgenommen, geschluckt oder als Kapsel nach etwa 30 bis 90 Minuten. Die Werte sind Richtwerte. Eine fetthaltige Mahlzeit verbessert die orale Aufnahme (Silmore et al., 2021).
Macht CBD high?
Nein. CBD bindet kaum am CB1-Rezeptor, über den THC den Rausch auslöst. In Produkten aus Nutzhanf ist der THC-Gehalt begrenzt, in Deutschland gilt ein Grenzwert von 0,3 %. Den THC-Gehalt eines Produkts zeigt das Analysezertifikat.
Warum merke ich von CBD nichts?
Menge, Einnahmeweg, Mahlzeit und Produkt spielen eine Rolle, dazu die Dauer der Einnahme. In einer Studie zeigte nur die mittlere von drei Dosen einen Effekt (Linares et al., 2019). Die gängige Regel lautet: klein anfangen, beobachten, langsam steigern.
Gibt es CBD als zugelassenes Arzneimittel?
Ja. Epidyolex ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit Cannabidiol für bestimmte seltene Epilepsieformen. Es wird ärztlich verordnet und überwacht. Mit frei verkäuflichen CBD-Ölen ist es in Dosis und Zusammensetzung nicht vergleichbar.
Was ist der Unterschied zwischen Hanföl und CBD-Öl?
Hanföl wird aus Hanfsamen gepresst und enthält höchstens Spuren von Cannabinoiden. CBD-Öl enthält einen Hanfextrakt mit angegebenem CBD-Gehalt, gelöst in einem Trägeröl wie Bio-Hanföl oder Bio-MCT-Öl.
Quellen
- García-Gutiérrez MS et al. (2020): Cannabidiol: A Potential New Alternative for the Treatment of Anxiety, Depression, and Psychotic Disorders. Biomolecules. PubMed
- Melas PA et al. (2021): Cannabidiol as a Potential Treatment for Anxiety and Mood Disorders: Molecular Targets and Epigenetic Insights. Int J Mol Sci. PubMed
- Kesner AJ, Lovinger DM (2020): Cannabinoids, Endocannabinoids and Sleep. Front Mol Neurosci. PubMed
- André CM, Hausman JF, Guerriero G (2016): Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules. Front Plant Sci. PubMed
- Rojas-Valverde D, Fallas-Campos A (2023): Cannabidiol in sports: insights on how CBD could improve performance and recovery. Front Pharmacol. PubMed
- Hosseini A et al. (2021): A phase I trial of the safety, tolerability and pharmacokinetics of cannabidiol administered as single-dose oil solution and single and multiple doses of a sublingual wafer. Br J Clin Pharmacol. PubMed
- Silmore LH et al. (2021): Food effects on the formulation, dosing, and administration of cannabidiol (CBD) in humans: A systematic review. Pharmacotherapy. PubMed
- Linares IM et al. (2019): Cannabidiol presents an inverted U-shaped dose-response curve in a simulated public speaking test. Braz J Psychiatry. PubMed
- Larsen C, Shahinas J (2020): Dosage, Efficacy and Safety of Cannabidiol Administration in Adults: A Systematic Review of Human Trials. J Clin Med Res. PubMed
- Ferber SG et al. (2020): The „Entourage Effect“: Terpenes Coupled with Cannabinoids for the Treatment of Mood Disorders and Anxiety Disorders. Curr Neuropharmacol. PubMed
- Christensen C et al. (2023): Decoding the Postulated Entourage Effect of Medicinal Cannabis: What It Is and What It Isn’t. Biomedicines. PubMed
- André R et al. (2024): The Entourage Effect in Cannabis Medicinal Products: A Comprehensive Review. Pharmaceuticals (Basel). PubMed
- Faraj et al. (2023): Effects of Two Cannabidiol Oil Products on Self-Reported Stress Relief: A Quasi-Experimental Study. Med Cannabis Cannabinoids. PubMed
- Han et al. (2024): Therapeutic potential of cannabidiol (CBD) in anxiety disorders: A systematic review and meta-analysis. Psychiatry Res. PubMed
- de Faria Coelho et al. (2024): The Impact of Cannabidiol Treatment on Anxiety Disorders: A Systematic Review of Randomized Controlled Clinical Trials. Life (Basel). PubMed
- Gournay et al. (2023): The effects of cannabidiol on worry and anxiety among high trait worriers. Psychopharmacology (Berl). PubMed
- Narayan AJ et al. (2024): Cannabidiol for moderate-severe insomnia: a randomized controlled pilot trial of 150 mg of nightly dosing. J Clin Sleep Med. PubMed
- Shannon S et al. (2019): Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. Perm J. PubMed
- Mohammed SYM et al. (2024): Effectiveness of Cannabidiol to Manage Chronic Pain: A Systematic Review. Pain Manag Nurs. PubMed
- van Orten-Luiten AB et al. (2022): Effects of Cannabidiol Chewing Gum on Perceived Pain and Well-Being of Irritable Bowel Syndrome Patients. Cannabis Cannabinoid Res. PubMed
- Stone et al. (2023): A Pilot Study on Cannabidiol (CBD) and Eccentric Exercise. Int J Exerc Sci. PubMed
- Martini et al. (2023): Effects of Cannabidiol on Innate Immunity: Experimental Evidence and Clinical Relevance. Int J Mol Sci. PubMed
- Baswan SM et al. (2020): Therapeutic Potential of Cannabidiol (CBD) for Skin Health and Disorders. Clin Cosmet Investig Dermatol. PubMed
- Devinsky O et al. (2017): Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome. N Engl J Med. PubMed
- Thiele EA et al. (2018): Cannabidiol in patients with seizures associated with Lennox-Gastaut syndrome (GWPCARE4). Lancet. PubMed
- Devinsky O et al. (2018): Effect of Cannabidiol on Drop Seizures in the Lennox-Gastaut Syndrome. N Engl J Med. PubMed
- Iffland K, Grotenhermen F (2017): An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol. Cannabis Cannabinoid Res. PubMed
Weitere Studien und Hintergründe finden Sie auf unserer Studien-Übersicht.
Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. CBD-Produkte von VITALHemp sind keine Arzneimittel. Setzen Sie verordnete Medikamente nie eigenmächtig ab.
Michael Hut, Inhaber von VITALHemp
Michael Hut ist Inhaber von VITALHemp und verantwortet die Inhalte auf vitalhemp.de. Die Marke besteht seit 2018, mit Sitz in Krems an der Donau.
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